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Route

Per Bus durch das Hochland: Reykjavík – Varmahlíđ

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Beste Aussicht – ich sitze vorn neben dem Busfahrer! ☆☆☆
Den Badeanzug trage ich unter meinen Klamotten, denn über Selfoss und Laugarvatn geht es nach Geysir und Gulfoss („Foss“ heißt Wasserfall, wenn ich mich recht erinnere). Dort halten wir ein paar Minuten länger…

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Die Landschaft bis dorthin wechselt. Erst ist der Boden knorpelig,  wo Lava falten schlug wie im Gesicht einer Uralten und vermoost.
Wir fahren entlang der Berge.

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Dann erstmals Flächen mit Büschen und eher niedrigen Nadel- und Laubbäumen. Pferde grasen an den Berghängen,  wie Kühe in den Alpen. Eines rümpft die Nase.

Autsch, kurz vor Geysir 100 Meter Schotterpiste, ansonsten sind die Straßen hier auch fahrradtauglich.

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Die Stops sind kurz – hin zum Sightseeing und wieder weg.
Während ich das hier schreibe holpert der Bus bereits weiter über Feldwege durchs Hochland.
Gerade kamen wir an zwei Radreisenden vorbei, die sich einen der zahlreichen Hügel hier hoch mühten.

Die Wintersperre dieser westlichen Hochlandstrecke haben sie übrigens erst vor einer Woche aufgehoben. Hier lag bis vor kurzem noch Schnee    und die Flüsse schwellen vom Tauwasser der Gletscher ziemlich an… Die östliche Strecke ist für den Verkehr noch nicht passierbar.

Drei steigen h  ier bei Hvítárnes Crossroads aus. Ich komme mir vor wie auf dem Mars mit dem roten Geröll überall. Lediglich Blumen, die Mitteleuropäer aus ihrem Steingarten kennen, fühlen sich hier sichtlich wohl, genauso wie die Allradautotourer, die für unseren Bus auf der schmalen Schotterpiste rechts ranfahren.
Aber das Bergpanorama ist schon schön…

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Gerade eine JOGGERIN überholt… ähh…noch mehr Läufer…

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Und Biker…

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16:10 Uhr,  das Geröll des Hochlandes samt zwei Zeltplätzen haben wir hinter uns gelassen. Dort ubernachten wollte ich nicht. Waren mir zu viele Leute… Sogar eine Thermalquelle gab es in Hveravellir und einen dicken Border Collie.

Die Landschaft wird zunehmend grüner, je weiter wir uns aus der Mitte des Landes entfernen und nach Norden kommen. Hier gibt es große Seen. Drei Schafe flüchten von der Straße,  als der Bus sich hupend nähert. Die ersten Bauernhöfe tauchen auf. Wie Perlen Reihen sie sich am Band des Flusses mit dem Namen Blanda. Schafe und Pferde!

17:20 Uhr erreichen wir Varmahlíđ.

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